Hat man während seines Kreta-Urlaubes zwei Tag übrig, sollte man diese in der Hauptstadt der Insel, in Heraklion verbringen. Zwei Tage reichen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen und einen Eindruck von Heraklion zu bekommen.
Für den ersten Vormittag bietet sich der Besuch des Marktes bzw. der Marktgasse (Odós 1866) an. Hier bekommt man einen ersten Eindruck vom Flair der Stadt und kann sich mit griechischen Spezialitäten und Souvenirs eindecken. Auch Lederwaren können hier günstig erworben werden. Die Marktgasse verbindet zwei Plätze mit wunderschönen Brunnen miteinander, den Plaza Venizelou mit dem Morosini Brunnen
und den Plaza Kornarou mit dem Bembo Brunnen. So kann der Marktbesuch mit Sightseeing verbunden werden.
Der Besuch im archäologischen Museum ist zur Mittagszeit oder am frühen Nachmittag ideal, wenn es draußen zu heiß für Besichtigungen wird. Das archäologische Museum Heraklions besitzt Weltrang. Es zeigt Ausstellungsstücke aus minoischer Zeit. Zu den Highlights der Ausstellung zählen die Discos von Festós, die Schlangengöttinnen, der Stier-Rhyton und die minoischen Wandmalereien.

Am späten Nachmittag kann schließlich die Besichtigung der Stadt fortgesetzt werden: den venezianischen Hafen, das Stadtzentrum und die Kirchen Márkos, Minás und Títos sollte man gesehen haben, wenn man einen Heraklion-Besuch in seinem Kreta-Urlaub mit einschließt.
Für den zweiten Tag bietet sich die Besichtigung von Knossos an. Busse nach Knossos fahren vom Busbahnhof und vom Plaza Eleftherias weg. In Knossos können vor Ort Führungen gebucht werden, auch deutschsprachige. Die Ausgrabungen auf Knossos sind einmalig, was sicher auch daran liegt, dass einige Teile der Bauwerke rekonstruiert wurden – wie korrekt diese Rekonstruktionen sind wird in Fachkreisen aber zum Teil bezweifelt.
Historisch und kulturell hat die Inselhauptstadt Heraklion viel zu bieten. Bei einem Kreta-Urlaub sollte deshalb die Besichtigung Heraklions nicht fehlen.