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Geschichte der Insel Kreta

Freitag, 06. April 2007

Die Insel Kreta ist seit dem 6.Jahrtausend v.Chr. kontinuierlich besiedelt. Nach Vorstufen in der Jungsteinzeit schufen die vorgriechischen Kreter unter dem Einfluss der Hochkulturen des östlichen Mittelmeerraums seit etwa 3000 v.Chr. die bronzezeitliche minoische Kultur. Die Insel scheint in der ersten Hälfte des 2.Jahrtausends v.Chr. ein einheitliches, von Knossos aus beherrschtes, Seereich gebildet zu haben. Mit den Palästen von Knossos, Phaistos, Mallia, Kato Zakros u.a. war Kreta bis in die mykenische Zeit der kulturelle Mittelpunkt des Ägäischen Meeres. Nach 1400 v.Chr. eroberten die Achaier von der Peloponnes aus Kreta und um 1200 v.Chr. folgten die Dorer, die dort eine große Zahl unabhängiger Stadtgemeinden gründeten (inschriftlich erhalten ist das Stadtrecht von Gortyn). 67 v.Chr. wurde die Insel römisch und kam 395 n.Chr. an das Oströmische (Byzantinische) Reich, war danach im Besitz der Sarazenen, dann wieder byzantinisch und kam Anfang des 13.Jahrhunderts an Venedig (nun oft Candia genannt). 1645 n.Chr. erfolgte der erneute Anschluss an das Osmanische Reich. Im 19. Jahrhundert versuchte sich Kreta durch zahlreiche Aufstände zu befreien, 1898 n.Chr. erhielt es das Recht zur Selbstverwaltung unter griechischem Einfluss und wurde 1913 n.Chr. mit Griechenland vereinigt. 1941 bis 1945 n.Chr. war Kreta von deutschen Truppen besetzt.