Im Winter auf Kreta

23. August 2012

Kreta ist vielen nur als Sommer Urlaubsziel bekannt. Doch wenn Ende Oktober die letzten Charterflüge die größte Griechische Insel verlassen, beginnt auf Kreta die Wintersaison und damit die Saison für Individualisten, die Urlaub auf Kreta fernab vom Massentourismus machen möchten. Wenn die letzten Touristen verschwunden sind, kehrt die Insel wieder zu seinen gelassen Ursprüngen zurück und Kreta präsentiert sich von einer ganz anderen Seite. Die geschlungenen Gassen strahlen Ruhe und Erhabenheit aus, die milde Wintersonne glitzert über dem Meer und auf dem Berggipfeln ist der erste Schnee zu sehen.

Beliebt ist die Wintersaison auf Kreta auch bei denjenigen, denen die Temperaturen im Sommer zu hoch sind. In der Zeit von November bis Januar beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur rund 18 Grad und ist somit angenehm mild. Die milden Temperaturen sind die idealen Bedingungen, um Ausflüge in die Umgebung zu machen und die wilde Natur Kretas kennen zu lernen. Wunderbar kann man im Winter die Schlucht von Samaria durchwandern oder die Höhle des Zeus entdecken. Zudem locken Exkursionen zu den Ausgrabungsstätten von Knossos und Besuche in den renommierten Museen in Heraklion.

Fast alle Bade-Hotels sind im Winter geschlossen. Doch vor allem bei den Stadt- und Luxushotels in Heraklion, Ierapetra oder Chania wird man ein paar gute Übernachtungsmöglichkeiten finden. Auch zahlreiche Landhotels und Ferienwohnungen sind im Winter durch gehend geöffnet. In denen kann man seinen „kretischen Wintertraum“ wie ein Einheimischer erleben. Da es ab November keine direkt Flüge mehr nach Kreta gibt empfiehlt es sich über Athen anzureisen. Hier kann man dann noch ein oder zwei Tage die Stadt anschauen und dann nach Kreta mit einem Inlandsflug weiter reisen.

Kreta- eine Insel mit großer Geschichte

01. August 2011

In der Inselwelt des Ionischen Meeres liegt ganz im Süden das größte Eiland der griechischen Inseln, Kreta.
Sowohl in der Antike als auch in unserer heutigen Zeit besitzt die Insel ein besonderen Flair, welcher Hauptgrund für einen erholsamen Sommerurlaub auf Kreta ist.

In der Zeit der Antike besaß Kreta durch die Legenden über den sogenannten Minotaurus, der in einem extra angelegten Labyrinth lebte und als Heimat für das Monster diente, und den über die griechischen Grenzen hinweg bekannten Palast von Knossos, einen bedeutenden Ruf, der viele Menschen in Staunen versetzte.
Mittlerweile zählt Kreta zu einen der schönsten Urlaubsregionen in Europa und lockt jährlich mehrere Millionen Erholungssuchende an, die für einige Tage den Alltag vergessen wollen.
Kreta besticht durch eine abwechslungsreiche Natur. Entlang der Küsten kann an den eher steinigen aber nicht stark vom Tourismus geprägten Stränden ein entspannter Tag verbracht und die milden Temperaturen des Meeres erlebt werden. Ein besonderes Erlebnis sind einige Küstenabschnitte, die von kleinen Buchten geprägt sind und zu einem fast privaten Badetag einladen.
Daneben besitzt ganz Kreta über eine große Vielzahl an außergewöhnlichen Bauwerken, die beispielsweise bei einer Rundfahrt über die Insel angeschaut werden können.
Hierzu zählt zum einen der legendäre Palast der Insel, dessen Ruinen heute mithilfe von Fremdenführern angeschaut werden können. Daneben erhalten die Touristen ausführliche Informationen über die Entstehung des Palastes von Knossos und dessen Bedeutung in der Antike.
Weiterhin sind sehr sehenswert die Ruinen von Phaistos oder das sehr schöne Arkadi- Kloster, dessen Architektur und künstlerische Darstellung einmalig in Europa ist.
Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, über die Kreta verfügt, ist die Naturlandschaft im Süden des Landes sind bei den Sportlern und Wanderer sehr beliebt.Hierbei kann die außergewöhnliche und sehr mediterrane Landschaft angeschaut werden oder bei ansprechenden Fahrradtouren entlang der Gebirgszüge im Süden der Insel einmalige Aussichten erkundet werden.